Mittwoch, 25.06.2014

Kann Gold durch eine tranparenter werdende Preisgestaltung an Vertrauen gewinnen?

Gold ist seit jeher ein "magisches" Metall für die Menschen und vor allen in Krisenzeiten ein "sicherer Hafen" für das Kapital. Doch in der aktuellen Krise hat Gold diese Funktion durch die vielen Skandale und Manipulationsvorwürfe icht erfüllen können.

Am 7. Juli diesen Jahres wollen die Zentralbanken, Goldminenbetreiber und Banken treffen, um das sogenannte Fixing, die Festsetzung des Goldpreises in London, zu modernisieren. Bisher sind es nicht einmal fünf Banken, welche den Goldppreis bestimmen. Diese Regelung schafft nicht gerade Vertrauen. Besonders nicht bei den ganzen Absprachen, welche die Banken in der letzten Zeit getroffen haben.

Um wieder Vertrauen in die Ermittlung des Goldpreises zurück zu bringen, soll zukünftig der Preis im Wesentlichen aus real gehandelten Kursen ermitteln werden. Damit würde der Markt über Angebot und Nachfrage das Preisniveau von Gold bestimmen.

Ich denke, es wird Zeit, Preisgestaltung des Goldes transparenter zu gestalten, damit Gold wieder eine Möglichkeit sein kann, auf Unruhen z.B. in einzelnen Währungen zu reagieren. Damit enstünde auch ein gewisser Druck auf die Notenbanken, eine stabile Währungspolitik zu betreiben, was am Ende allen nutzt. Zudem würde es dazu beitragen, das Vertrauen in den Handel mit diesem Edelmetall zu stärken.

Autor: Andreas Coppes