Mittwoch, 16.07.2014

China liefert, Experten suchen wie immer einen Diskussionspunkt. 

Es ist schon erstaunlich, mit welcher zuverlässigkeit China seine Ankündigungen einhält - und die Experten das Haar in der Suppe suchen.

Aktuell geht es um das Wachstum der chinesischen Wirtschaft. Zur Erinnerung, als Chinas Wirtschaft mit 12%+ wuchs, war eine Überhitzung in Sicht. Als China später mit 7% - 8% wuchs, war eine Krise unaiusweichlich. In 2012 wurde von den Experten ein Wachstum von 7,5% gefordert. Das Wachstum erreichte die 7,5% und doch sahen die Experten das von ihnen selbst geforderte Wachstum als zu gering an.

Dieses Jahr setzte die chinesische Regierung einen neuen Kurs fest. Im Gegesatz zu den USA sollen keine kursfristigen Stimulie für die Wirtschaft stattfinden. Es wird ein nachhaltiges Wachstum gefordert und unterstützt. Trotzdem soll das Wachstum ca. 7,5% betragen. Im ersten Quartal 2014 betrug das Wachstum 7,4% und Analysten erwarteten im zweiten Quartal erneut ein Wachstum von 7,4%. Erreicht wurden 7,5%, also mehr als erwartet. Damit schaftte es China zur weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft und, seit vergangenem Jahr, zur größten Handelsnation. So schlecht kann der Weg also nicht sein. Trotzdem wird darauf hingewiesen, das für ein Schwellenland wie China das Wachstum nichtsehr hoch ist. Ist China noch ein Schwellenland und wird die Basis des Wachstums berücksichtigt?

Ich finde die Diskussion kurrios und es schein, als müsse es immer etwas zu kritisieren geben, um als Eyperte zu gelten. Ich finde es beruhigend, das China seine Wirtschaft auf nachhaltiges Wachstum umbaut und das Wachstumstempo dabei halten kann. Vielleicht ist dieser Weg ein Vorbild für alle die Länder, die aktuell noch in der Krise sind oder von den Eyperten als positiv betrachtet werden, z. B. den USA mit ihren gigantischen Kapitalmaßnahmen.

Autor: Andreas Coppes