Mittwoch, 06.08.2014

Einkaufsmanagerindex für Europas produzierenden Sektor positiv.

Trotz der erkennbaren negativen Auswirkungen der Russlandsanktionen auf die europäische Wirtschaft sind die aktuellen Werte des MARKIT Einkaufsmanagerindex positiv.

Dabei sind die Zahlen für die einzelnen Länder innerhalb Europas aber weiterhin sehr unterschiedlich. Während Irland (55,4 Pkt.), Niederlande (53,5 Pkt.), Deutschland (52,4 Pkt.) und Österreich (50,9 Pkt.) Höchstwerte der letzten 2-3 Monate erzielen, sind Spanien (53,9 Pkt.) und Italien (51,9 Pkt.) auf Tiefstwerten der letzten Monate angekommen. Noch schlechter steht es um Griechenland (48,7 Pkt.) und Frankreich(47,8 Pkt.). Diese Länder sind nicht nur auf einem Mehrmonatstief angekommen sondern auch unter die 50-Punkte-Linie gerutscht.

Damit zeigen die Sanktionen gegen Russland erste Wirkungen, die besonders für die angeschlagenen Länder Europas negativ seien dürften. Die Wirtschaft der USA, mit Russland kaum verbunden, kommt erwartungsgemäß ohne Einbußen über die aktuelle Krise. Ein Punkt, über den besonders deutsche Politiker nachdenken sollten.

Autor: Andreas Coppes