Mittwoch, 20.08.2014

Sind die steigenden Kohletransporte ein Zeichen für wirtschaftliches Wachstum?

Der weltweite Handel mit Kohle wächst und soll nach den Prognosen auch in den nächsten Jahren weiter wachsen.

Erwartet wird, dass der Bedarf in den nächsten Jahren jährlich um ca. 2,3%, steigt Diese Zahlen veröffentlichte der Verein der Kohlenimporteure (VDKi). Demnach stieg alleine der seeseitige Handel am Steinkohleweltmarkt in den ersten vier Monaten des Jahres 2014 um ca. 10 Millionen Tonnen. Das ist ein Anstieg von knapp 3% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Aber nicht alle konnten von dem Boom profitieren. Spitzenreiter auf der Exportseite sind Australien (+13 Millionen Tonnen), Südafrika (+ 9 Millionen Tonnen) und Indonesien (+ 5 Millionen Tonnen). Verlierer sind die USA (-5 Millionen Tonnen), Venezuela (-2,4 Millionen Tonnen) und Russland (-1 Million Tonnen). Spitzenreiter auf der Importseite, besonders beiKraftwerkskohle und Kokskohle, sind China, Indien und Japan. Alleine diese drei Länder haben dafür gesorgt, dass sich die Nachfrage nach Kraftwerkskohle und Kokskohle am Weltmarkt um 13 % erhöhte.

Meiner Meinung nach zeigt die Entwicklung des seewärtigen Weltkohlemarktes den Bedarf an Energie besonders in den aufstrebenden Nationen Asiens. Damit dürfte das Wachstum dort als stabil und nachhaltig eingestuft werde, was eine gute Nachricht ist.

Autor: Andreas Coppes