Montag, 20.10.2014

Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet zukünftig ein Wirtschaftswachstum von ca. 3,3%.

Damit senkt der IFW zwar seine Prognose, für viele ein Grund für depressive Stimmungsmache. Dabei sind selbst 3,3% noch ein starkes Wachstum der Weltwirtschaft!

Unter Berücksichtigung der globalen Krisenherde und der damit einhergehenden politischen Entscheidungen, die nicht gerade hilfreich sind, senkte hat er IWF seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft leicht.

Die USA werden vom IFW stärker eingeschätzt, die Eurozone verliert aber und sinkt auf 0,8 %. Die Unterschiede innerhalt Europas sind wenig überraschend. Italien und Frankreich werden etwas schwächer eingeschätzt, Spanien dagegen als stabile und von Deutschland wird ein Wachstum von starken 1,4% erwartet, was weiterhin sehr positiv ist. Trotzdem fordert der IWF die Bundesregierung zu mehr Investitionen auf, was wenig überrascht.

Eine, wirtschaftlich betrachtet, robuste Weltwirtschaft leidet derzeit, meiner Meinung nach, unter desolaten politischen Entscheidungen. Ich hoffe, dass die Politiker umgehend ihre Fehler korrigieren, um das deutliche Wachstum in der Weltwirtschaft nicht weiter zu behindern.

Unter den gegebenen Umständen hätte ich persönlich einen stärkeren Rückgang erwartet. Das der IFW unter französischer Führung die Forderungen der französischen Politik nach mehr Staat aufnimmt, ist dagegen wenig verwunderlich. Ein echter Befreiungsschlag für mehr Wachstum wäre dagegen weniger Staat und eine bessere politische Führung, besonders in Europa. "Wer immer in den Fußspuren anderer geht, kann nie überholen."

Autor: Andreas Coppes