Freitag, 07.11.2014

Wahl in der Ostukraine unter Einhaltung internationaler Standarts durchgeführt!

Das dürfte viele Regierungschefs nicht gefallen. Westliche Wahlbeobachter kommen zu dem Schluß, dass die Wahl in der Ostukraine unter den selben internationalen Standarts stattfand wie in der Westukraine.(Quelle Reuters)

Insgesamt waren über 70 internationale Wahlbeobachter vor Ort und haben die Wahlen überwacht. Darunter waren auch Beobachter aus den Ländern USA,  Österreich,  Belgien,  Italien,  Frankreich,  Tschechische  Republik,  Serbien und Griechenland. Der Vertreter Italiens, Fabrizio Bertot, berichtete folgendes: "Ich habe Menschen gesehen, die glücklich und stolz waren, zu wählen. Das Wahlsystem war vollkommen  legal  und  entsprach internationalen Standards.  Ich  denke,  dass  dieser  Tag  Raum
für einen Dialog zwischen internationalen Institutionen, insbesondere den europäischen, mit den Regierungen der DPR und der LPR schafft. Wir können die politische Bedeutung dieser Wahlen nicht ignorieren …".

Selbst ein ehemaliges Mitglied des US-Kongress, Frank Abernathy, und heute Direktor des US-Ukraine Observer, wies darauf hin,  dass  die  Wahlen  in  den  Volksrepubliken  Donezk  und  Lugansk unter Einhaltung sämtlicher internationaler Standards durchgeführt wurden.

Dazu passt auch die Forderung des österreichischen Bundeskanzler Faymann, keine weiteren Sanktionen gegen Rußland zu verhängen. Sein Land leidet stark unter den Sanktionen, aber auch der Rest Europas bekommt die Auswirkungen mehr und mehr zu spüren. Die Idee Faymann's es mit Diplomatie und Gesprächen zu versuchen klingt da gar nicht so schlecht.

Autor: Andreas Coppes