Donnerstag, 31.05.2018

Kommt der Crash?

Gerade die Aktienmärkte sind gut und vor allem lange gelaufen seit 2009.

Damit steigt die Chance, dass die Börse wieder fällt. Aber auch die Krise in Europa ist noch nicht überwunden, darum gibt es immer wieder Strategievorschläge, wie sie Ihr Portfolio Krisensicher machen. Aber worauf bereiten Sie sich vor, einen Börsenrücksetzter oder das Ende des Euro? Wird es am Ende wirklich so weit kommen und was machen Sie bis dahin? Denn Krisenportfolien bringen kaum Rendite, dafür sind sie nicht gemacht!

Beim Ende des Euro wird vorgeschlagen:

Ein Baustein ist immer Gold. Ob Gold aber heute noch so funktioniert, daran habe ich zumindest Zweifel, denn der Goldpreis ist, zumindest aktuell, nicht frei. Das heißt, um zu verhindern, dass zu viele Anleger in Gold gehen und damit die Währungen als unsicher deklarieren, wird der Goldpreis von wenigen Teilnehmern massiv beeinflusst. Damit dürfte die Anlage in Gold zumindest unsicherer geworden sein. Ansonsten bringt Gold keine Rendite, es ist eine Versicherung, die aktuell beeinflusst wird.

Dann gibt es noch Staatsanleihen, die aber nichts abwerfen. Zwar hat die EZB gesagt, sie wird die Staatsanleihen im Notfall selber kaufen. Ob Sie es tun wird und was passiert, bleibt abzuwarten. Größer sehe ich das Risiko, dass die Notenbank in einer Währung zahlt, die am Ende vom Markt verschwindet. Dann haben die Investoren zwar mit der Anleihe kein Geld verloren, es hilft ihnen aber trotzdem nichts. Ansonsten verlieren Sie "nur" die Kaufkraft über Inflation.

Die südlichen Europäer gehen der Weg der deutschen Immobilie. Der Trick, wenn der Euro kollabiert, bekommen Sie einen Sachwert in Deutscher Mark statt in Lira oder Drachme. Die DM dürfte eine höhere Kaufkraft besitzen, aber die Risiken sind eine aktuell wohl schon stattfindende Blasenbildung bei den Immobilienpreisen und eine Zwangshypothek wie nach dem zweiten Weltkrieg, um die neue Währung zu stabilisieren. Wenn Sie in einen "sicheren Hafen" wechseln, sollten Sie auch auf hohe Kosten achten, wie beispielsweise in der Schweiz aktuell schon zu finden.

Bleiben Aktien oder andere Wege, das Kapital im Produktivvermögen zu parken. Beim Börsenrückgang klar die Verlierer, aber die Vergangenheit hat gezeigt, auch die Gewinner bei der richtigen Auswahl. Wenn es nur um einen Währungswechsel geht, dürfte die Nachfrage nach Produkten weiter existieren. Dabei wird eher Butter als Kaviar gekauft werden. Auch hier wird es Verschiebungen geben, zumal Vermögen vernichtet wird, aber die Produktivvermögen dürften als erste wieder ansteigen.

Hier gibt es eine gute Nachricht, es gibt auch Möglichkeiten, ruhiger als mit Aktien in das Produktivvermögen einer Firma zu investieren. Dabei bleibt die Laufzeit mit bis zu einen Jahr überschaubar! Aber hier muss man solche Möglichkeiten erst einmal kennen und finden. Ich helfe Ihnen gern unverbindlich weiter. Rufen Sie mich unter 04102 - 97 39 815 an und lassen Sie uns unverbindlich über Möglichkeiten Sprechen.

Autor: Andreas Coppes