Freitag, 23.11.2012

September kein guter Monat für die europäischen Wirtschaftsdaten. 

Auf dem wahrscheinlichen Höhepunkt der europäischen Defizitkrise sank die Industrieproduktion in der Eurozone im September um 2,5 % im Monatsvergleich. Damit wurde die Prognose von -1,9% noch übertroffen.

Auch in den USA und Großbritannien sieht es derzeit nicht viel besser aus. Sowohl die FED als auch die EZB haben die Märkte mit Geld geflutet wie nie zuvor. 

Aber bei aller negativer Betrachtung der Monatsergebnisse sollte man nicht vergessen, dass die USA und auch Großbritannien schon viel schlimmere Krisen überstanden haben. Darüber hinaus sagt z.B. der Chefanalyst der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer„Die europäische Wirtschaft wird im kommenden Jahr um 1,2 Prozent wachsen“.

Sollte man sich jetzt von den monatlichen Zahlenspielen negativ stimmen lassen oder sollte man eher den positiver Ausblick auf 2013 mitnehmen? Dazu einige Zahlen: BIP Wachstum 2007: 3,3%, 2008: 1,1%, 2011: 3%, 2012: 0,7%, 2013: 1,3%. Die Zahlen für 2012 und 2013 sind Prognosen. Haben Sie eine negative Prognose für 2013 gefunden?

Autor: Andreas Coppes