Donnerstag, 29.11.2012

Investitionen in Offshore-Winkpark ruhen auf Grund gesetzgeberischer Unklarheiten.

Nach Angaben des Energiekonzern EnBW hat dieser seine Pläne für den Nordseewindpark "Hohe See" vorerst auf Eis gelegt.

Begründet wird der Schritt damit, dass das Unternehmen für eine Investitionsentscheidung von über € 1,5 Milliarden gesetzgeberische Klarheit und verlässliche Rahmenbedingungen benötigt. Grundsätzlich besteht weiterhin Interesse, den Windpark nördlich vom Borkum mit einer installierten Leistung von rund 500 MW zu bauen. Die Unklarheiten resultieren aus der Nichtnennung des Projektes in der Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes für unter Bestandsschutz stehenden Windparks für die Offshore-Netzanbindung.

Onwohl angeblich alle an Offshore-Windenergie interessiert sind, ist der Gesetzgeber nicht willens oder in der LAge, für Klarheit und verlässliche Rahmenbedingungen zu sorgen.

Autor: Andreas Coppes