Donnerstag, 03.01.2013

Bis zu € 1,7 Milliarden höhere Kosten für Offshore-Windanlagen.

Wie zu erwarten, kommt es beim Bau von Offshore-Windparks immer wieder zu erheblichen Verzögerungen.

Das Unternehmen Tenne T wies bereits vor fast eineinhalb Jahren darauf hin, dass es zu erheblichen Verzögerungen beim Bau von Stromleitung für Offshore-Windparks  kommen wird. Nach einer aktuellen Studie entstehen neben den Verzögerungen bei der Anbindung ans Stromnetz auch erheblich höhere Kosten  als von der Bundesregierung erwartet. In einer von den Grünen in Auftrag gegebenen Studie soll es dazu heißen, dass je nach Szenario 2,2 bis 2,7 Milliarden Euro an die Betreiber von Offshore-Windparks als Entschädigung für den verspäteten Anschluss an das Stromnetz zu zahlen sind. Im kürzlich vom Bundesrat verabschiedet Gesetz ging man von "nur" 1 Milliarde Euro aus. Der angebliche Kommentar des Bundeswirtschaftsministerium war, dass es sich bei diesem Betrag um eine reine Panikmache handeln würde.

Ich werde das Thema weiter verfolgen und bin gespannt, wann der Stromanschluss der Offshore-Anlagen an das Stromnetz gesichert ist.

Autor: Andreas Coppes