Samstag, 19.01.2013

US-Ratingagentur S&P bestätigt die positive Entwicklung Europas und erhöht die Ratings für Luxemburg und Finnland.

Offensichtlich kann sich jetzt auch die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) nicht mehr gegen die positive Entwicklung in Europa stellen.

Das Unternehmen hat den Rating-Ausblick für Luxemburg und Finnland von negativ auf stabil erhöht. Als Begründung gab die Ratingagentur an, dass Luxemburg gut aufgestellt sei und deshalb die Risiken der Eurokrise für das Land begrenzt sein dürften. Die Kreditwürdigkeit beider Länder wird derzeit mit der besten Note AAA bewertet.

Anders sieht S&P die Situation in den Niederlanden. Hier droht eine Herabstufung in den nächsten Monaten, da das Unternehmen glaubt, dass sich die weltwirtschaftlichen Faktoren in diesem Land verschlechtern könnten. 

Man muss positiv konstatieren, dass S&P offensichtlich die Reform in Europa langsam anzuerkennen beginnt. Dass die Ratingagentur nicht derart schnell in Euphorie für Europa verfällt ist aufgrund der vorherigen Bewertungen nachvollziehbar.

Autor: Andreas Coppes