Mittwoch, 23.01.2013

Die Europäischen Zentralbank (EZB) erwartet einen weiteren Rückgang der Wirtschaftsleistung in Europa und einen kräftigen Anstieg der Inflation in Deutschland.

Der EZB-Chefvolkswirt Peter Praet meint weiter:

"Es gibt positive Anzeichen, aber es ist noch nicht entschieden, dass wir uns am Wendepunkt zum Guten befinden." Kritiker der Geldpolitik der EZB erwarten  für Deutschland im Jahr 2014 eine Inflation von ca. 4%. Peter Praet hält diese Zahl Für Deutschland allerdings für kaum vorstellbar. 

IEs scheint, dass man seitens der EZB nicht zu sehr die konjunkturelle positive Situation in der Eurozone schüren will, auch wenn man nicht ausschließen kann, dass es am Jahresanfang zu einer leichten Abschwächung des Bruttoinlandsprodukt (BIP) kommen wird. Ich glaube aber trotzdem, genau wie der Chefökonomen der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer, dass die Eurozone zum Jahresende 2013 ein BIP von 0,8%-1,3% verzeichnen wird. Wie in 2012 scheint die Stimmung schlechter zu sein als die realen Ergebnisse.

Autor: Andreas Coppes