Sonntag, 17.02.2013

Bei Offshore-Windkraftanlagen in Deutschland sind die Risiken erheblich.

Das zumindest ist die Einschätzung des  RWE-Chef Peter Terium.

Genau deswegen glaubt er, dass der Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland ins Stocken geraten könnte. Offensichtlich sieht RWE die Wirtschaftlichkeit der geplanten Windkraftparks kritisch. Es könnte möglich sein, dass eine Investition in Windparks in Großbritannien lukrativer sei. Warum der RWE-Chef dieser Meinung ist führte er nicht weiter aus. Trotz dieser Kritik baut RWE derzeit einen Windpark ca. 35 km nördlich von Helgoland mit dem Namen "Nordsee Ost". Auf der anderen Seite liegt das Projekt "Innogy Nordsee 1", das ca. 40 km vor Juist gebaut werden soll auch weiterhin auf Eis.

Die Schwierigkeiten mit den Offshore-Windparks reißen offensichtlich nicht ab. Man darf gespannt sein, wie die Bundesregierung ihre großen Ziele im Bereich regenerative Energien umsetzen will.

Autor: Andreas Coppes