Freitag, 22.02.2013

Deutsche Bundeskanzlerin fordert weltweite einheitliche Bankenregeln.

Weltweite einheitliche Regeln für Banken hat die deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel, gefordert.

Ihrer Meinung nach reicht es nicht mehr aus nur die europäischen Banken zu regulieren. Auch Banken außereuropäischer Staaten müssten reguliert werden. Da Banken weltweit tätig sind bräuchten diese auch eine weltweite Regulierung. Die Bundeskanzlerin bemerkte auch, dass sich einige wichtige Länder nach dem Ausbruch der Finanzkrise dazu entschlossen hätten, jeden Finanzplatz zu regulieren. Sie stellt aber auch fest, dass es bei der Umsetzung noch erhebliche Unterschiede bzw. Differenzen gibt. Zitat: "In Deutschland ist viel passiert, in Europa Einiges, aber weltweit noch nicht genug." Wie recht sie hat! Es muss weltweit deutlich mehr getan werden. 

Damit meines Erachtens ihre sinnvollen Vorschläge auch umgesetzt werden, sollte sie erst einmal versuchen auf dem nächsten Treffen der Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) ein Anfang im "kleinen" zu machen. Die Staaten der G20 sind zwar nicht die gesamte Welt, aber damit wäre ein sinnvoller Anfang gemacht. Leider fehlt mir die Fantasie, wie eine globale Umsetzung (inklusive der USA) funktionieren soll. Betrachtet man nur die unterschiedlichen Interessen von Europa und den vereinigten Staaten von Amerika, dann stellt man fest, dass die Auffassung unterschiedlicher, zu einer einheitlichen Regulierung für Banken, kaum sein könnte. 

Autor: Andreas Coppes