Mittwoch, 20.03.2013

Stromnetzbetreiber TenneT schließt einen Börsengang nicht aus.

Zur Finanzierung seiner Neubauprojekte in den Niederlanden und Deutschland schließt der niederländische Stromnetzbetreiber TenneT einen Börsengang derzeit nicht mehr aus.

TenneT benötigt unter anderem viel Kapital, um den Anschluss der Offshore-Windparks ans Festland, vor allem in der Nordsee, zu ermöglichen. Bisher kam das Kapital von den Eignern des Unternehmens.

Bekanntlich ist TenneT nicht gewillt oder in der Lage, die Finanzierung der Anschlüsse von Offshore-Windparks an den deutschen Stromnetzen zu finanzieren. Seit über einem Jahr wird unter anderem wegen der Finanzierung und verschiedener gesetzlicher Rahmenbedingungen mit der Bundesregierung verhandelt. Meinem Kenntnisstand nach wurden hier noch keine Lösungen erarbeitet.

Autor: Andreas Coppes