Donnerstag, 21.03.2013

Zwingt das "Fiscal Cliff" die USA zu Reformen wie in Europa?

Das "Fiscal Cliff" der USA beschäftigt die Presse wieder seit Monaten. Auch in den letzten Jahren ist uns Europäern das "Fiscal Cliff" immer näher gebracht worden. Doch was bedeutet es aktuell für die USA und die Weltwirtschaft.

Nach einem Artikel des Focus Money stellt die Situation wie folgt da. Die USA müssen bei einer Neuverschuldung 2012 von 1276 Mrd. Dollar bis zu 85 Mrd. Dollar einsparen. Das sind 0,6% der Wirtschaftsleistung. Zum Vergleich, bei den europäischen Länder beträgt die Anpassung bis zu 4%. Insgesamt schrumpft der Etat der US-Regierung um ca. 2,2%. Gleichzeitig beschaffen sich die USA durch das Fracking günstigere Energiepreise und kurbeln damit Ihre Wirtschaft an. Damit sind die USA weit davon entfernt, Anpassungen wie in Europa vorzunehmen.Eine wirkliche Restrukturierung wird es wohl auch nicht geben, statt dessen eher eine Reindustrialisierung und damit weiteres Wachstum in den nächsten Jahren.

Persönlich glaube ich nicht, dass diese Summe wirklich gespart wird, denn in der Vergangenheit haben die USA immer wieder bewiesen, dass sie kein Interesse an derartigen Sparmaßnahmen haben und fanden immer einen Weg, diese zu umgehen. Damit dürfte aus dieser Richtung keine Beeinträchtigung des weltweiten Wachstums bestehen.

Autor: Andreas Coppes