Dienstag, 09.04.2013

Irland bleibt stabil und kann Ende des Jahres seine Hilfsgelder zurückzahlen. 

Nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) kann Irland gegen Ende des Jahres die internationalen Gelder aus den Hilfsprogrammen zurückzahlen.

Die Finanzspritzen zur Rettung Irlands kamen im wesentlichen vom Internationalen Währungsfonds und von der Europäischen Union. Es bleibt zu vermuten, dass aufgrund der in Irland konsequent umgesetzten Reformen sich das Land auch weiterhin stabilisieren wird. Damit ist Irland ein Beispiel dafür, wie ein Reformkurs für ein Land positiv umgesetzt werden kann, wenn es denn will. Erst kürzlich ist die Platzierung einer zehnjährigen Anleihe mit einem Volumen von € 5 Milliarden am Kapitalmarkt gelungen. Der IWF geht davon aus, dass die irische Wirtschaft in diesem Jahr um 1,1 % und im Jahr 2014 um ca. 2,2 % wachsen wird.

Sofern Spanien und Italien ihre Reformen nach irischem Vorbild umsetzen, sollte es auch möglich sein, diese Staaten wieder auf einen Wachstumskurs zurückzuführen.

Autor: Andreas Coppes