Samstag, 27.04.2013

Notenbanken kaufen weniger Staatsanleihen!

Unter den Zwang, Ihre Reserven werterhaltend oder mit einer Rendite anzulegen, gehen immer mehr Zentralbanken auch den Weg über Aktien oder Aktienfonds. 

Auch wenn es nicht allen Zentralbanken erlaubt ist, Aktien zu kaufen, nutzen immer mehr Banken die Möglichkeit, in Aktien zu investieren. Hintergrund sind auf der einen Seite die gesunkenen Renditen bei Staatsanleihen und Ratingveränderungen bei bestimmten Staaten. So will beispielsweise die japanische Notenbank Ihre Aktieninvestments bis 2014 verdoppeln und die Schweizerische Nationalbank hat zwölf Prozent ihrer Vermögenswerte in passive Fonds gesteckt, die Aktienindizes abbilden.

Zentralbanken waren in der Vergangenheit das Synonym für konservative Anleger. Wenn also Zentralbanken gewohnte Pfade verlassen um den Werterhalt Ihrer Reserven zu erreichen, sollte der private  Anleger dann nicht folgen?

Autor: Andreas Coppes