Mittwoch, 29.05.2013

Die US-Wirtschaft erholt sich und damit auch die US-Immobilien.

Befindet sich die US-Wirtschaft gerade knapp vor einem Wiederauferstehen?

Offensichtlich sind die USA dazu entschlossen, nach der schwierigen wirtschaftlichen Lage, ausgelöst durch die Finanzkrise, diese mit allen Mitteln zu überwinden. Am Horizont zeichnen sich deutliche Zeichen auf eine Erholung der US-Volkswirtschaft ab.

die Arbeitslosenquote: Die Arbeitslosenquote markierte den niedrigsten Wert seit Ende 2008 und sank bis April 2013 auf 7,5 %.
die Industrieproduktion: Mit einigen Unsicherheiten behaftet, stieg die Industrieproduktion im März um 0,4 %, wobei im Vormonat sogar ein Wachstum von 1,1 % zu verzeichnen war.
die Konsumausgaben: Die Konsumausgaben der Bevölkerung kletterten im ersten Quartal 2013 um 3,2 %. Das ist der höchste Zuwachs seit Ende 2010.
das Bruttoinlandsprodukt: Trotz der guten Zahlen bei den Konsumausgaben, fiel das Wachstum etwas geringer aus als erwartet. Es kletterte um 2,5 %.
die Schuldengrenze: Der Streit um die Schuldengrenze und die daraus resultierenden Zwangsmaßnahmen der US-Regierung, belasten deutlich die Konjunkturerwartungen. Eine Lösung dieses Problems würde der amerikanischen Wirtschaft sicherlich einen deutlich Schwung geben.
die Apartments: Derzeit übersteigt bei den Apartments die Nachfrage das Angebot. Es wird erwartet, dass sich dieser Trend in den nächsten zwei Jahren lediglich verlangsamen wird, da vor allem Eltern, deren Kinder ausgezogen sind und viele junge Menschen die Nachfrage nach Apartments auch weiter ankurbeln werden.
der Wohn-Immobilienmarkt: Dieser Markt weist eine deutliche Erholung auf. Nachdem im Vorjahr die Anzahl der Baubeginne nur knapp über 700.000 lag, erreichte dieser Wert im März einen Wert von 1,036 Millionen.
der Büro-Immobilienmarkt: Auch hier ist eine Erholung zu verzeichnen. Offensichtlich haben sich die Märkte aufgrund der fiskalischen Unsicherheit in den USA sowie der Eurokrise verhalten gezeigt. Die Leerstände fielen im vierten Quartal um 10 Basispunkte auf 15,4 %, so dass im Gesamtjahr 2012 die Leerstände und 60 Basispunkte abgenommen haben. Das lässt darauf schließen, dass sich der Markt auf dem Weg der Erholung befindet. Im ersten Quartal 2013 wurde eine zunehmende Marktdynamik registriert, da die anziehende Konjunktur auch den Büromarkt nach oben bewegte. Es wird erwartet, dass diese Entwicklung in der zweiten Hälfte des Jahres 2014 noch deutlich zunehmen wird.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Aussichten auf eine Erholung der Immobilien in den USA derzeit ganz gut stehen. Hoffentlich werden keine "Störfeuer" diese Entwicklung beeinträchtigen.

Autor: Andreas Coppes