Samstag, 08.06.2013

Deutsche Familienunternehmen werden durch die Eurokrise immer weniger belastet und sehen der Zukunft extrem positiv entgegen.

Im Rahmen der Frühjahrsbefragung des Industrieverbandes BDI und der Deutschen Bank wurde bekannt, dass immer weniger der großen deutschen Familienunternehmen die negativen Folgen der Eurokrise spüren.

Trotzdem haben immer noch 50 % der Firmen mit der Eurokrise zu kämpfen. Das sind aber immerhin 10 %-Punkte weniger als noch im Herbst 2012. Hierzu schreibt die Studie: "Der Höhepunkt der negativen Auswirkungen der Eurokrise aus Sicht der Familienunternehmen ist überschritten." Der Euro steht offensichtlich für eine Mehrheit der Unternehmen nicht mehr zu Disposition: "Die Bewahrung der Gemeinschaftswährung ist für acht von zehn Unternehmen von sehr hoher beziehungsweise hoher Bedeutung." Positiv zu bewerten ist auch, dass etwa 57 % der Familienbetriebe in diesem Jahr von steigenden Umsätzen ausgehen und mehr als ein Drittel neue Arbeitsplätze schaffen wollen. Extrem positiv ist die Meinung der Unternehmen zu bewerten, wenn es um die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage geht. Diese wird von rund 54 % der Firmen als gut oder sogar sehr gut eingeschätzt.

Bei derart viel positiver Stimmung, vielleicht sogar teilweise schon Euphorie, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Situation von den großen deutschen Familienunternehmen richtig eingeschätzt wird und die Krise bereits ihren Tiefpunkt durchschritten hat. Der deutsche Mittelstand scheint damit auch psychologisch auf einen positiven Wachstumspfad zurückgekehrt zu sein.

 

Autor: Andreas Coppes