Freitag, 19.07.2013

Jetzt fördert die staatliche Förderbank KfW kleine und mittelständische Unternehmen in Griechenland und der deutsche Mittelstand guckt in "die Röhre".

Bei seinem Besuch in Griechenland will der Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble den mittelständische Unternehmen in Griechenland Hilfen, durch die staatliche Förderbank KfW, in Höhe von € 100 Millionen zur Verfügung stellen.

Sicherlich grundsätzlich eine richtige Idee, um die griechische Wirtschaft wieder anzukurbeln, da die Banken des Landes nicht in der Lage sind, die Volkswirtschaft mit ausreichend Krediten zu versorgen. An diesem Betrag soll sich neben der Europäischen Union auch die europäische Investitionsbank (EIB) beteiligen. 

Ich stelle mir die Frage, warum eine Förderbank des deutschen Staates, wie die KfW, nicht in erster Linie um den deutschen Mittelstand bemüht ist, denn auch hier gibt es signifikante Liquiditätssengpässe. Es ist schon schwer nachvollziehbar, weshalb die KfW sich aus der Finanzierung des deutschen Mittelstandes teilweise zurückzieht, um dieses Kapital in Griechenland für den Mittelstand zu investieren. Der Sachverhalt ist für mich weder verständlich noch nachvollziehbar, geschweige denn akzeptabel.

Autor: Andreas Coppes