Dienstag, 10.09.2013

Mehr Wachstumsdynamik in den Industrieländern und weniger in den Schwellenländern.

Nach Meinung des IWF (Internationaler Währungsfonds), wird sich die Wachstumsdynamik in der Weltwirtschaft 2014 grundlegend verändern.

 

Diese Aussage ist aus einem vertraulichen Papier des IWF für den G20-Gipfel zu entnehmen. In diesem Papier soll stehen: "Das weltweite Wachstum bleibt gedämpft, aber seine zugrunde liegende Dynamik hat sich geändert."  Die wesentlichen Wachstumsimpulse sollen in der näheren Zukunft nicht von den wichtigen Schwellenländern ausgehen, deren Wachstumstempo sich verlangsamen wird, sondern von den USA und der Eurozone. Dazu heißt es weiter: "Blickt man nach vorne, so werden sich die wirtschaftlichen Aktivitäten behutsam verstärken mit einem globalen Wachstum, das 2014 über dem von 2013 liegen wird". Die große Zeit des Wachstums wird in USA für 2014 erwartet. Ab dem zweiten Quartal 2014, wird es auch in der Eurozone weiter aufwärts gehen, da die Haushaltspolitik die Wirtschaft nicht mehr so stark bremsen wird. Allerdings erwartet der IWF für die wichtigen Schwellenländer ein tendenziell geringeres Wachstum. Das wiederum könnte sich auf die globale Konjunktur abschwächend auswirken.

Die Einschätzung des IWF zum Wachstum 2014 in den USA und der Eurozone kommt für mich nicht überraschend. Ich bin allerdings über die Auffassung des IWF nach einem geringeren Wachstum in den wichtigsten Schwellenländern überrascht. Meiner Meinung nach wird dieses Szenario nicht eintreten und das Wachstum wird sich auf dem heutigen Niveau positiv fortsetzen.

Autor: Andreas Coppes