Dienstag, 17.09.2013

Die Erholung in der Weltwirtschaft wirkt sich auch positiv auf die Containerschifffahrt aus.

Derzeit ist die Flotte der ohne Beschäftigung aufliegenden Containerschiffe so niedrig wie seit knapp zwei Jahren nicht mehr.

Damit sollte es auch eine Erholung bei den Charterraten geben. Interessant zu sehen ist, dass die Frachtraten in der Sommerzeit nur marginal nachgaben. Das ist zwar noch kein Grund zum Jubeln, aber es deutet auf einen stabileren Markt hin. Meinten Analysten in den letzten Monaten noch eine konjunkturelle Schwäche bei den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, und China) ausgemacht zu haben, so scheint jetzt eine Trendwende erkennbar zu sein. Angeblich überraschend sprang der Purchasing Manager Index für China nach oben und signalisiert jetzt zunehmende wirtschaftliche Aktivitäten. Ergänzt wird dieser Trend durch positive Konjunkturindikationen aus der Eurozone, den USA und auch Japan. Der Branchendienst Alphaliner sagt dazu: "In der diesjährigen Charterratenentwicklung ist ein Trend erkennbar, der sich im kommenden Jahr fortsetzen könnte. Große Feeder und Sup-Panamaxe haben im Vorjahresvergleich Ratenverbesserung erzielen können, während einige größere Schiffssegmente Rateneinbußen verkraften mussten." 

Ich meine auch hier eine klare Tendenz zu einer Verbesserung der Situation der Schifffahrt erkennen zu können. Es bleibt nur zu hoffen, dass diese auch nachhaltig ist und schnell zu positiven Ergebnissen, auch für in Schiffe investierte Kapitalanleger führt.

Autor: Andreas Coppes