Sonntag, 22.09.2013

Italien muss erneut, wegen drohender Regierungskrise, höhere Zinsen zahlen. 

Die Italiener bekommen ihre Politik nicht in den Griff. Weil wieder einmal eine neue Regierungskrise droht, musste das Land höhere Zinsen zahlen, um sich mit Geld am Kapitalmarkt eindecken zu können.

Dabei kletterten die Renditen für drei jährige Staatsanleihen von 2,3 % noch im Juli auf jetzt 2,72 %. Damit stehen sie auf dem höchsten Stand seit einem Jahr. Bei der aktuellen Platzierung von Staatsanleihen erhielt Italien rund € 4 Milliarden vom Kapitalmarkt.

Das einzige, was Italien derzeit noch im Weg steht, ist meiner Meinung nach die Politik. Wirtschaftlich steht das Land am Rande eines Aufschwunges. Es bleibt nur zu hoffen, dass auch die Politiker die Situation richtig einschätzen und endlich mit einer Politik "der ruhigen Hand" beginnen.

Autor: Andreas Coppes