Samstag, 12.10.2013

Industrieproduktion in der Euro-Zone im dritten Monat in Folge gewachsen.

Die Industrie kämpft sich nach einer aktuellen Umfrage weiter aus der Krise.

Auch im September, also im dritten Monat in Folge, wuchs die Industrieproduktion. Aus einer erst kürzlich veröffentlichten Markit-Umfrage unter rund 3.000 Firmen geht aber hervor, dass sie leicht an Fahrt verloren hat. Der Einkaufsmanagerindex steht nach wie vor über der wichtigen Marke von 50 Punkten (über 50 Punkten signalisiert Wachstum), sank aber um 0,3 Punkte und steht jetzt auf 51,1 Punkten. Dazu sagte Chris Williamson Chefökonom bei Markit: "Der Industriesektor verleiht der rezessionsgeplagten Euro-Zone derzeit einen dringend benötigten Auftrieb". Er meint aber, dass es derzeit keinen Grund zur Euphorie gebe, denn die Eurozone steht erst am Anfang eines zart anmutenden Aufschwunges.

Es wird interessant sein zu sehen, ob und wie schnell das Wachstum vom Industriesektor auch andere Branchen und in Folge auch andere Länder erfassen wird, um mittelfristig Europa wieder auf den Pfad eines gesunden und nachhaltigen Wachstums zurückzuführen.

Autor: Andreas Coppes