Mittwoch, 18.12.2013

Jetzt ist es so weit - Irland hat den Euro-Rettungsschirm verlassen.

Wie bereits angekündigt, hat Irland als erstes Euro-Krisenland den Rettungsschirm (EFSF) verlassen.

Für ein Land, das in derartigen Schwierigkeiten war, ist das ein großer Erfolg. Der EFSF-Chef, Klaus Regling, sagte dazu, dass das Beispiel Irlands klar zeige, dass die Strategien der Europäer zur Überwindung der Euro-Schuldenkrise funktionieren. Gemeint war sicherlich die zeitliche Gewährung von Notkrediten. Im Gegenzug wurde das Land dann zu Strukturreformen gedrängt. Bekanntlich wurden Irland im Rahmen eines Hilfsprogrammes aus dem Euro-Rettungsschirmes im Februar 2011 insgesamt € 17,7 Milliarden zur Verfügung gestellt. Dabei hatten die Kredite ein äußerst geringen Zins und eine durchschnittliche Laufzeit von 22 Jahren.

Wie ich meine, hat das Konzept der Europäer Staaten im Rahmen des Rettungsschirmes zu unterstützen, zumindest am Beispiel Irlands funktioniert. Man wird sehen, ob die wirtschaftliche Entwicklung des Landes auch weiter so positiv verläuft.

Autor: Andreas Coppes