Sonntag, 16.02.2014

Die Welt zittert vor einem Abschwung in den Schwellenländern und Moody's verbessert das Rating für das Schwellenland Mexiko.

Die ganze Welt zittert vor einer Baisse (Abschwung) in den Schwellenländern und die US-Ratingagentur Moody's verleiht nach Chile nun auch Mexiko das begehrte A-Rating.

Konkret bedeutet das für das Land, dass Moody's die Bewertung von bisher Baa1 auf A3 erhöhte. Zur Begründung sagte die Agentur, dass die von Präsident Enrique Pena Nieto in den Kongress eingebrachten Wirtschaftsreformen sehr vielversprechend seien und das Wachstum stärken werden. Außerdem sei der Ausblick des Landes stabil.

Wie man sieht, scheint der Abschwung in den Schwellenländern derzeit nur herbeigeredet zu sein und realwirtschaftlich nicht anzukommen. Wie sollte auch eine straffere Geldpolitik der US-Notenbank, sich auf die Realwirtschaft in den Schwellenländern auswirken? In der Regel wird das geschöpfte Geld weder in den USA noch in Europa in die Wirtschaft fließen, sondern wird von den Geschäftsbanken umgehend wieder bei der Notenbank angelegt.

Autor: Andreas Coppes