Freitag, 18.04.2014

Deutschland im Demografieknick?

Nach Meinung von Bert Rürup stehen dem deutschen Rentner der Zukunft jedenfalls keine rosigen Zeiten bevor.

Seiner Meinung nach verschleiern alle aktuellen Studien die Probleme, weil Sie nicht über as Jahr 2030 hinausgehen. Damit wird das Problem der massenhaften Renteneintritte der geburtenstarken Jahrgänge völlig verdeckt. Aktuell gehen nur relativ schwache Nachkriegsjahrgänge in Rente. Damit sinkt die Zahl der Erwerbstätigen noch nicht oder nicht so stark wie nach 2030. Ab 2050 müssen dann nach seinen Berechnung 100 Arbeitnehmer ca. 60 Rentner finanzieren, eine meiner Meinung nach sportliche Aufgabe.

Die sinkende Anzahl an Arbeitskräften wird auch für die Firmen ein Problem. Sinkende Einnahmen werden zu einer geringeren Rendite führen. Wer also seine Altersvorsorge nur auf Deutsche Unternehmen setzt, besonders wenn diese nur im Innland aktiv sind, wird später große Probleme haben.

Anleger sollten sich also frühzeitig dorthin orientieren, wo die Bevölkerung und damit der Wohlstand wächst. Auch Bereiche wie Transport und Logistik, die vom weltweiten Warenaustausch profitieren, sind meiner Meinung nach ein wichtiger Baustein einer sinnvollen Vorsorge bzw. einer sinnvollen Investitionsstrategie zur Mehrung seines Vermögens. Auf die gesetzliche Rente wird von den zukünftigen Rentnern wohl keiner mehr vertrauen.

Autor: Andreas Coppes