Donnerstag, 22.05.2014

Dürfen die Deutschen zukünftig für Ihr Sparbuch Zinsen zahlen statt zu bekommen?

Dass die Zinsen von Sparbüchern und "ähnlich sicherer" Anlagen aktuell nicht einmal die offizielle Inflation erwirtschaften ist hinlänglich bekannt. Jetzt plant die EZB den nächsten Schritt der dazu führt, dass der Zins negativ wird und damit für Spareinlagen vom Sparer ein Zins gezahlt werden muß.

Dabei ist die Grundidee nicht falsch, die EZB solle die Geldpolitik vor allem über die Zinspolitik anstatt mit sogenannten unkonventionellen Maßnahmen zu betreiben. Auch richtig ist der Ansatz, die Banken dazu zu bringen, dass von der Zentralbank ausgegeben Geld in die Realwirtschaft zu investieren statt bei der Zentralbank wieder anzulegen.

Es bleibt nur abzuwarten, ob die Banken den Zins auch für Sparbücher weiter senken und somit den Sparer an den neuen gegebenheiten mit bezahlen lassen. Denn eines ist klar, die Bank könnte ohne weiteres höhere Sparzinsen zahlen. Sie ist nicht an die Vorgabe der EZB gebunden. Anleger, die mit derart niedrigen Zinsen nicht zufrieden sind bleibt der Ausweg, lukrativer Anlagen zu zeichnen. Wenn Sie hier eine Hilfestellung brauchen, rufen Sie mich gern an. Für chanzenorientierte Anleger halte  ich auch ein nicht öffentlich vertriebenes Angebot bereit, sprechen wir gern darüber. Was auch immer sie entscheiden, wichtig ist auf jeden fall zu handeln, um am Ende nicht das vermögen "sicher" verloren zu haben.

Autor: Andreas Coppes