Montag, 02.06.2014

Chinesen als Retter der Goldpreise?

Immer wieder gibt es gerüchte oder Hinweise auf die Manipulationen des Goldmarktes an den großen westlichen Handelsplätzen. So werden die Bewegungen des Goldpreis erklärt, die sich gegen die üblichen Regeln verhalten.

Die Manipulationen sind zwar nicht bewiesen, passen für mich aber in das aktuelle Bild der Marktmanipulationen. Beispielsweise wird gefühlt jeden Monat eine Bank verklagt, weil diese durch Absprachen Zinsen oder andere Grundparameter beeinflußt haben soll und auch die Ratingagenturen mit Ihren schnellen Bewertungsänderungen sind nicht vergessen.

Dieses Verhalten schadet nicht nur dem Vertrauen der Anleger. Wer sich auf die Marktmechanismen nicht mehr verlassen kann hat es viel schwerer, sein Kapital zu mehren und damit der Inflation entgegenzuwirken oder gar eine Vermögensmehrung für die Altersvorsorge zu erzielen. Vor diesem Hintergrund halte ich die Ankündigung Chinas, den Handesplatz Shanghai auch für ausländische Investoren zu öffnen, für positiv. Je breiter die Grundlage für die Goldpreisfindung ist, desto schwerer wird eine Manipulation. Damit dürfte allen Anlegern geholfen werden.

Autor: Andreas Coppes